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Donnerstag, Oktober 25, 2007

A. Lange & Söhne: Erlebniswelt in Dresden

Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne verkürzt mit einem neuen Verkaufskonzept den Weg zu ihren Kunden. In der ersten Lange-Botschaft in der Töpferstraße 8 zu Dresden - unweit der Frauenkirche und des Neumarkts - haben Uhrenliebhaber seit 25. Juli 2007 die Gelegenheit, sächsische Uhrmacherkunst, Präzision und Leidenschaft in firmeneigenen Geschäften ausserhalb Glashüttes zu erleben. Schon Ende des Jahres soll die erste Lange-Auslandsvertretung in Schanghai folgen.

Btw., in diesen Lange-Erlebniswelten werden aus Sicherheitsgründen die Kaliber separat aufbewahrt. Erst nachdem der Kunde seine Wahl getroffen hat, wird vor Ort das Uhrwerk eingeschalt. Danach bekommt er seinen wertvollen Zeitmesser sozusagen aus erster Hand ausgehändigt.

Dennoch lohnt sich immer ein Besuch der Lange-Produktionsstätten in Glashütte. Die Lange-Erlebniswelten sind für mich die ideale Ergänzung.

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Dienstag, April 24, 2007

A. Lange & Söhne - Neue Langematik-Perpetual


2001 lancierte A. Lange & Söhne eine uhrmacherische Sensation - die Langematik-Perpetual. 2007 folgt Lange nun dem Ruf nach mehr und die Langematik-Perpetual erscheint in einer neuen Variante - im edlen Rotgoldgehäuse mit Silberzifferblatt. Diese Uhr ist der Inbegriff vergegenständlichter Tradition auf dem neuesten Stand der Technik - die Verbindung der Lange-Tradition ewiger Kalendarien mit dem heute Machbaren in der Präzisionsuhrmacherei. Die Kombination eines ewigen Kalendariums mit Grossdatum, ZERO-RESET in Verbindung mit dem Hauptdrücker für die tagweise Weiterschaltung aller kalendarischen Anzeigen in einem beispielgebenden Präzisionsmechanismus ist einzigartig. So muss die Datumsanzeige erst im nächsten Säkularjahr, also am 28. Februar 2100 um einen Tag vorgestellt werden. Würde die Mondphase ununterbrochen laufen, müsste sie der Besitzer - oder sollte man sagen "die Besitzer" - erst nach 122,6 Jahren um einen Tag korrigieren.


Im Innern arbeitet das Manufakturkaliber L922.1 SAX-O-MAT mit automatischem Aufzug. Mit seinen 478 Einzelteilen bietet es Stunde, Minute, kleine Sekunde, zusätzliche 24-Stundenanzeige mit Tag- und Nacht-Indikation, Grossdatum, Wochentag, Monat, Vier-Jahres- und Schaltjahranzeige und Mondphase. Weitgehend von Hand montiert, wird es in fünf Lagen feinreguliert. Die typische Dreiviertelplatine ist aus naturbelassenem, kreuzgewalztem Neusilber. Der Dreiviertelrotor aus 21 Karat Gold mit Platinsegment sorgt für die nötige Aufzugsenergie. Mit dem handgravierten Unruhkloben wird jede Langematik-Perpetual zu einem Unikat. Die Gangreserve beträgt 46 Stunden.

Das Einstellen der Anzeigen ist trotz aller Komplikationen simpel. Aufzug und Korrektur der Uhrzeit erfolgen mit der Krone, wobei der Sekundenzeiger beim Herausziehen automatisch auf Null springt. Der Hauptdrücker schaltet alle Kalenderfunktionen synchron und durch die Korrekturdrücker lassen sich Wochentag, Monat und Mondphase aktualisieren.

Dennoch misst das Gehäuse nur 38,5 Millimeter im Durchmesser und ist nur 10,2 Millimeter hoch. Das Zifferblatt wird aus massivem Silber gefertigt. Dazu reicht Lange ein Armband in 18 Karat Rotgold oder wahlweise ein Krokoband mit massiver Dornenschliesse in Rotgold.

Bei solch einer Uhr stellt sich nicht die Frage nach dem Wiederverkaufswert. Einmal im Besitz - immer im Besitz.

Fotos: © Lange Uhren GmbH

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Sonntag, April 15, 2007

Baselworld und Salon International De La Haute Horologerie

Weil grad so Suchabfragen kommen. Nach meinen Informationen sind die Hersteller, welche sich auf dem Genfer Uhrensalon (SIHH) präsentieren, nicht auf der Baselworld vertreten. Dies wären:
A. Lange & Söhne
Audemars Piguet
Baume & Mercier
Cartier
Dunhill
Girard-Perregaux
IWC Schaffhausen
Jaeger LeCoultre
JeanRichard
Montblanc
Panerai
Parmigiani
Piaget
Roger Dubuis
Vacheron Constantin
Van Cleef & Arpels
Der 17. SIHH beginnt am 16. April und endet am 21. April 2007.

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Donnerstag, April 12, 2007

Lange 31 - Die grösste Gangreserve der Welt


Mit der LANGE 31 lanciert A. Lange & Söhne, Glashütte wieder einmal ein Sahnestück. Eine Armbanduhr mit geschlagenen 31 Tagen Gangreserve. Das ist die offizielle Angabe der Manufaktur. In Wirklichkeit könnte das Manufakturkaliber L034.1 noch länger laufen. Es schaltet jedoch nach 31 Tagen oder 744 Stunden selbständig ab, um dem Verlust der Ganggenauigkeit durch das nachlassende Drehmoment zu verhindern.

Schauen wir sie uns mal an. Das Zifferblatt präsentiert Stunde, Minute, kleine Sekunde, natürlich das Grossdatum und die überdimensionale Anzeige der Gangreserve von 31 Tagen. Das Gehäuse misst 46 Millimeter im Durchmesser und ist aus Platin gefertigt. Seine Bauhöhe beträgt 15,9 Millimeter. Saphirglas und Saphirboden sind selbstverständlich. Der Drücker für die Schnellkorrektur des Datums befindet sich bei der Zehn. Die Krone dient lediglich zum Einstellen der Uhrzeit. Zum Aufzug kommen wir später.



Das wunderschöne Kaliber L034.1 mit Handaufzug hat es in sich. Es besteht aus 406 Einzelteilen mit 61 Lagersteinen. Zwei übereinander gelagerte Federhäuser mit einem Innendurchmesser von 25 Millimetern nehmen drei Viertel der Werksfläche ein, um die riesige Energiemenge für einen ganzen Monat zu speichern. Jede der zwei Aufzugsfedern ist 1.850 Millimeter lang, fünf bis zehn Mal länger als bei herkömmlichen mechanischen Werken. Die darin gespeicherte Energie würde ausreichen, um eine "Tafel Schweizer Schokolade" mit einem Gewicht von 100 Gramm auf eine Höhe von 3,2 Metern zu heben. Verständlich, dass der Aufzug eines solchen Kraftpaketes nicht über die Krone erfolgt. Bei ihrer kleinen Hebelwirkung wären eine Vielzahl von Umdrehungen notwendig. Lange hat sich daher für die "Schlüssel Technologie früherer Taschenuhren" entschieden. Auf der Rückseite des Werkes befindet sich ein Vierkant. Also Schlüssel aufstecken und aufziehen. Die höhere Hebelwirkung des Schlüssels verbunden mit einer kleineren Übersetzung reduziert die Anzahl der Aufzugsbewegungen. Der Schlüssel besitzt einen Freilauf, so dass der Aufzug ähnlich wie bei der Krone flüssig erfolgt. Das Drehmoment ist begrenzt, um ein Überziehen der Federn zu verhindern. Das nächste Problem war, die Amplitude der Unruh und damit die Ganggenauigkeit über 31 Tage konstant zu halten. Um das zu erreichen, setzt Lange zwischen Doppelfederhaus und Hemmung ein Nachspannwerk ein. Diese aufwändige Konstruktion hält die Energie konstant, welche an die Hemmung abgegeben wird. Auf dem Foto ist das kleine Zahnrädchen mit Feder neben der Unruh sehr schön zu sehen. Das Federhaus gibt seine Energie an das Nachspannwerk. Dieser kleine zusätzliche Energiepuffer wird aller 10 Sekunden blitzschnell gespannt und gibt nun seinerseits die Energie an die Hemmung ab. Die Steuerung übernimmt die Unruh. Damit braucht die LANGE 31 also lediglich 12 Mal im Jahr aufgezogen werden und liefert trotzdem die beliebte hohe Ganggenauigkeit konstant über die gesamte Zeit.

Von Lange gewohnt, ist auch das Kaliber L034.1 in höchster Vollendung gefertigt und in fünf Lagen reguliert. Von Hand gravierter Unruhkloben, Schwanenhals Feinregulierung, Schraubenunruh, verschraubte Goldchatons und gebläute Schrauben präsentieren dem Betrachter der Rückseite dieses innovativen Kunstwerkes das einzigartige und faszinierende Farbenspiel.

Die LANGE 31 wird mit einem handgenähtem Armband aus Krokoleder mit massiver Lange-Dornschliesse in Platin getragen.

Ein Nachteil muss ich jedoch erwähnen. Leider entfällt bei der LANGE 31 das beliebte tägliche Aufziehen. Wobei die Vorfreude auf das nächste Aufzugsritual nach Ablauf der 31 Tage diesen Wehmutstropfen sicher kompensieren sollte.

Fotos: © A. Lange & Söhne

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Freitag, März 30, 2007

Top-Luxusmarke Nr. 1: A. Lange & Söhne

Das Wirtschaftsmagazin "Wirtschaftswoche" hat die Rangliste der 30 deutschen Top-Luxusmarken veröffentlicht. Die traditionsreiche Uhrenmarke "A. Lange und Söhne" zog in diesem Jahr an der Automobilmanufaktur "Maybach" vorbei und setzt sich mit 246 von 300 möglichen Punkten an die Spitze. Einen Grossteil zum ersten Platz trug die Anziehungskraft der Marke der sächsische Uhrenmanufaktur bei. In der Kategorie "brand appeal" stieg die Wertung von 79 auf 92 Punkte. Neben preislichen Kriterien hat diese Kategorie einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtwertung. Die Rangliste wird aller zwei Jahre durch die Münchner Markenbewertungsagentur "Brand Rating" in´m Auftrage der WIWO ermittelt.

Der Platz 1 ist mehr als verdient. Was Lange macht ist kompromisslos aller erster Güte.

Als weitere Uhrenmarken platzierten sich "Glashütte Original" mit 211 Punkten auf Rang 3 und "Chronoswiss" mit 173 Punkten auf Rang 8. Damit landeten drei deutsche Uhrenhersteller unter den ersten 10.

Als Patriot erwähne ich hier auch, dass die "Staatliche Prozellan Manufaltur Meissen" mit 168 Punkten den zehnten Platz belegte. Womit also drei sächsische Unternehmen unter den ersten 10 Plätzen zu finden sind. ;)

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Freitag, März 02, 2007

Mittwoch, Februar 28, 2007

A. Lange & Söhne: Datograph-Perpetual Modell 410.025


Ein echter Klassiker durch die klassischste Kombination von Komplikationen, Chronograph für Kurzzeitmessung in der Gegenwart und ewiger Kalender für die Langzeitmessung in die ferne Zukunft. Der Chronograph, angesteuert über ein Kolonnenrad, mit FyBack-Funktion misst 1/5 Sekunden bis zu 30 Minuten.

Der ewige Kalender präsentiert das sogenannte "ewige Grossdatum" bis ins Jahr 2100, Wochentag, Monat, Schaltjahr, Tag- und Nacht-Anzeige sowie eine Mondphase, die erst nach 122 Jahren um einen ganzen Tag abweicht, was eine Korrektur auf die nächsten Generationen überträgt.


Das Handaufzug-Kaliber L952.1 besteht aus 556 Einzelteilen, natürlich in höchster Vollendung, von Hand zusammengesetzt und in fünf Lagen reguliert. Die Gangreserve beträgt 36 Stunden.

Den Datograph-Perpetual gibt's nur in Platin mit edlem Krokolederarmband oder wahlweise mit einem Armband in Platinausführung.

Fotos: © A. Lange & Söhne

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Donnerstag, September 07, 2006

Beobachtungsuhr RICHARD LANGE


Die "RICHARD LANGE" ist eine Hommage an den ältesten Sohn des Firmengründers Ferdinand Adolph Lange und einen grossen Wissenschaftler. Beobachtungsuhren wurden noch vor dem Militär in der Wissenschaft eingesetzt und A. Lange & Söhne lässt mit diesem exklusiven Zeitmesser diese grosse Tradition wieder aufleben. Was sofort auffällt ist die schlichte Eleganz dieser Dreizeigeruhr und die für wissenschaftliche Beobachtungsuhren obligatorische Sekundenskala, geteilt in 1/6 Sekunden. Das Gehäuse misst 40,5 Millimeter im Durchmesser. Glas und Sichtboden bestehen aus entspiegeltem Saphirglas mit Härte 9.


Im Inneren schlägt das wunderschöne von Hand aufwändig dekorierte Lange-Manufaktur-Kaliber L041.2 mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, ausgestattet mit Handaufzug, dem wichtigen Sekundenstopp, verschraubten Goldchatons und natürlich in fünf Lagen feinreguliert. Die Unruhspirale wird von einer zum Patent angemeldeten Befestigungsklemme gehalten, die eine Regulierung erleichtert. Daneben reduziert die in dieser Spirale zum Einsatz kommende Beryllium-Nickel-Stahl-Legierung die Empfindlichkeit gegen Temperaturschwankungen und Magnetfelder. Die "RICHARD LANGE" ist in 18 Karat Gelbgold, Rotgold oder Platin mit Zifferblättern in Massiv Silber, argenté oder rhodié erhältlich.

Fotos: © A. Lange & Söhne

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Freitag, August 04, 2006

Video: Lange 1 Zeitzone - Manufaktur-Caliber L031.1

Vor einigen Wochen hatte ich die Lange 1 Zeitzone von A. Lange & Söhne vorgestellt. Hier gibt's dazu ein nettes Werbevideo. Erfahren Sie mehr über die Schaffung der Zeitzonen, blicken Sie in die inneren Werte dieses herausragenden sächsischen Zeitmessers und erleben Sie die atemberaubende Schönheit des handvollendeten Manufaktur-Calibers L031.1.

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Montag, Mai 01, 2006

Lange 1 Zeitzone - Der exklusive Worldtimer aus Sachsen


Endlich hat A. Lange & Söhne die Lange 1 Zeitzone lanciert und wendet sich mit diesem exclusiven Worldtimer an die Globetrotter unter ihren Kunden. Die Glashütter Edelmanufaktur tritt damit in direkte Konkurrenz zu Patek Philippe und mit Recht. Die Lange 1 Zeitzone, natürlich mit Handaufzug, bietet neben dem bewährten Doppelfederhaus und 72 Stunden Gangreseve das markante Grossdatum, zwei Zeitanzeigen mit Tag- und Nachtdisplay, Sekunde und die Weltzeit von 24 Städten. Neben der obligatorischen Anzeige der Gangreserve, lässt sich auch bei dieser Uhr das Datum problemlos über den Drücker bei der Zehn korrigieren. Ein Blick durch den Saphierglasboden zeigt das kunstvoll gestaltete Manufaktur-Kaliber L031.1. In fünf Lagen reguliert, darf der Kunde davon ausgehen, dass auch die Lange 1 Zeitzone wieder alle Chronometer-Richtlinien erfüllt, auch wenn das Chronometer-Zertifikat ausschliesslich Zeitmessern aus Schweitzer Produktion vorbehalten ist. Ein wirklich gelungenes Stück, welches A. Lange & Söhne nun in ihre Produktpalette aufgenommen hat.

Foto: © A. Lange & Söhne

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