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Montag, April 07, 2008

Rolex im Wandel der Zeit

Hat Rolex Hans Wilsdorf vergessen?

In einem interessanten und lesenswerten Artikel beschreibt die nzz.ch Geschichte und Philosophie von Rolex. Ich zitiere:
"Die unglaubliche Konti­nuität in der Modellpolitik, die auf alle schnelllebigen Moden verzichtet, zahlt sich aus: Eine Rolex ist eine Art Versiche­rung, für die man jederzeit beim Pfand­leiher ein paar Tausender Bargeld erhält. Einzelne Modelle erzielen traumhafte Wertsteigerungen..."
Und nun darf ich Ihre Aufmerksamkeit auf die neuesten Rolex-Sportmodelle - präsentiert auf der Baselworld 2008 - lenken. Die Frage, ob ein neues Design gefällt oder nicht, muss jeder für sich beantworten. Ob Rolex gerade bei ihren Sportmodellen gut daran tut, dem aktuellen Trend zu "gross, edelmetallisch und modisch" zu folgen, wird die Zukunft lehren. Fakt ist: Ich persönlich würde mir weder eines der neuesten dieser Modelle kaufen, noch könnte ich sie jemandem mit ruhigem Gewissen empfehlen. Die Botschaft der Klassiker, Toolwatches und Daily-Rocker, mit der sich viele Kunden in der Vergangenheit identifizierten, ist verloren. Schade! Ich kann zum Beispiel als Sport- oder Semi-Profi-Taucher mit einer teuren 18-Karat-Gelb- oder Weissgold-Submariner, die heutzutage sowieso nur noch ein Backup-Instrument ist, einfach nichts anfangen. Ich bin sicher, Hans Wilsdorf würde mir zustimmen.

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Donnerstag, April 03, 2008

Baselworld 2008 - Rolex Sea-Dweller DEEPSEA

Rolex lanciert zur Baselworld 2008 die Sea-Dweller DEEPSEA. Das Design (Fotos) bedarf sicher einer gewissen Gewöhnung und der Gehäusedurchmesser von 43 Millimetern könnte dem Druck in einer Wassertiefe vom 3.900 Metern geschuldet sein, was aber noch zu klären wäre. Die robuste GLIDELOCK-Schliesse überrascht positv. Mit ihr kann die Länge des Edelstahlbandes unkompliziert und ohne die Uhr abzulegen, angepasst werden, für eine Taucheruhr ein "Must have". CERACHROM-Zahlenscheibe sowie das blaue Leuchten der Indexe in der Dunkelheit machen Sinn. Die Rehaut-Werbung ist jedoch ebenso überflüssig, wie die Titan-Einlage des Gehäusebodens. Sollte sich der Preis tatsächlich bei rund 7.000 Euro einpegeln, dann bleibt die Frage nach der Zielgruppe für dieses Sportmodell leider unbeantwortet.

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Mittwoch, Mai 09, 2007

TAG Heuer - LINK Calibre S

Bislang hatten Uhren mit analoger Chronographenfunktion überladene Zifferblätter. Das Prinzip "alle Informationen auf die erste Seite" gestaltete bei kleinen Skalen und Ziffern das Ablesen schwierig. Zudem machten diese Chronographen zwar einen sportlichen und interessanten jedoch nicht unbedingt einen eleganten Eindruck.


Die LINK Calibre S aus dem Hause TAG Heuer ist ein Chronograph der zweiten Generation, der in Funktionalität, Eleganz und Ablesbarkeit seines Gleichen sucht. Bedienkomfort und Anzeigen dieser Uhr sind beispielgebend. Aufgeräumt in edlem Design präsentieren sich zunächst nur Stunde, Minute, grosse Sekunde und - an Drehzahlmesser und Tachometer erinnernd - auf zwei grosszügig gestalteten retrograden Totalisatoren das Datum. Der ewige Kalender bedarf bis zum Jahr 2099 keiner Korrektur. Dabei gibt das linke Hilfszifferblatt die Zehnerstelle der Datumszahl aus und das rechte die Einerstelle. Vom Chronographen ist nichts zu sehen. Noch nicht! Durch Druck auf die Krone schaltet der Mechanismus von normaler Zeitanzeige in seine Chronographenkonfiguration. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sowie die retrograden Indikatoren stellen sich auf Null. Damit ist der Chronograph einsatzbereit. Der Drücker bei zwei Uhr startet und stoppt die Messung oder addiert gemessene Zeiten. Der Drücker bei vier Uhr gestattet das Nehmen von Zwischenzeiten, zweier Endzeiten oder stellt die Zeiger wieder auf Null. Der Chronograph misst Stunden, Minuten und Sekunden. Zusätzlich präsentieren die beiden retrograden Anzeigen links 1/10 und rechts 1/100 Sekunden. Nach erneutem Druck auf die Krone schaltet die LINK Calibre S in den Uhr-Modus zurück und zeigt übersichtlich aktuelle Uhrzeit und Datum. Die Kurzzeitmessung kann im Hintergrund bei Bedarf fortgesetzt werden.

Seine Funktionalität erreicht das Calibre S durch den Einsatz von fünf hochleistungsfähigen Zweirichtungsmotoren, die das doppelte Drehmoment herkömmlicher Motoren erzeugen und einer Mechanik, die mit ihren 230 Einzelteilen jede mechanische Dreizeigeruhr in ihren Schatten stellt.

Das Saphirglas ist beidseitig entspiegelt. Der Durchmesser des Edelstahlgehäuses beträgt 42 Millimeter. Das Zifferblatt ist in den Farben Schwarz oder Silber erhältlich. Die polierte Lünette mit Tachymeterskala vor dem Hintergrund des satinierten Stahls unterstreicht Sportlichkeit und Eleganz. Die Uhr ist bis 200 Meter wasserdicht. Das ebenfalls satinierte Armband passt sich durch die beliebten LINK-Glieder ergonomisch perfekt an das Handgelenk an.

Die LINK Calibre S soll ab September 2007 zu haben sein. Bei einem voraussichtlichen Preis von 2.200 Euro ist diese Innovation der Uhrmacherkunst ein klarer Kauf.

Foto: © TAG Heuer SA

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Sonntag, April 22, 2007

Breitling - Neue SuperOcean

Sieht so aus ob Breitling die SuperOcean komplett neu überarbeitet hat und damit eine Hommage an die historischen Modelle lanciert. Sie wurde auf der Baselworld 2007 vorgestellt. Die Taucheruhr soll es künftig in zwei Versionen geben, einmal mit einem Gehäusedurchmesser von 38 Millimetern und dem Kaliber Breitling 37 sowie mit einem Gehäusedurchmesser von 46 Millimetern und dem Kaliber Breitling 17. Zwar mit Chronometer-Zertifikat versehen, ist die neue Superocean statt bis 1500 Meter nur noch bis 200 Meter wasserdicht. Schade. Dem neuen Design fielen der Erkennungseffekt, die Einsatzmöglichkeiten und die einzigartige Bedienungsfreundlichkeit zum Opfer. Allein als Ergänzung zur aktuellen SuperOcean aus der Linie Aeromarine könnte ich mir die neue Version vorstellen. Bild gibt's hier (a bissle scrollen).

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Samstag, April 21, 2007

Baselworld 2007 - Hublot - Bigger Bang All Black


Es gibt Uhren, die haben so ein Klasse Design, da stimmt einfach alles. So auch bei der "Bigger Bang All Black" von Hublot. Eine Skelettuhr, deren gelungenes Gehäuse von 44,5 Millimetern Durchmesser aus mikrogestrahlter schwarzer Keramik besteht, ebenso die Lünette. Saphirglas und Saphirboden sind antireflex-beschichtet. Der Sichtboden ist in Titan gefasst. Die Krone in Weissgold besitzt ein Insert aus schwarzem Naturkautschuk. Der Drücker ebenfalls in Weissgold hat einen schwarzlackierten Kopf. Ton in Ton ist das Zifferblatt sklettiert und in schwarz gehalten, sind Zeiger und Indexe aus schwarzem Nickel gefertigt. Das Kaliber HUB1400CT mit Handaufzug besteht aus 269 Einzelteilen und beherbergt ein meines Erachtens sogar fliegendes Tourbillon und einen Chronographen. Dieser wird über den einzigen Drücker bedient und der Besitzer beobachtet dabei, wie das Kolonnenrad bei 12 Uhr funktioniert. Die Gangreserve beträgt fünf Tage.

Der innovative Zeitmesser zeigt Stunden, Minuten, kleine Sekunde durch das Tourbillon und die Gangreserve. Der Chronograph stoppt kleine Sekunden bis 30 Minuten. Das Armband aus schwarzem Naturkautschuk ist mit einer PVD-beschichteten Stahl-Faltschliesse ausgestattet.

Die Ablesbarkeit wird eventuell polarisieren. Der Gesamteindruck durch Profi-Schwarz und robusten Auftritt stimmt jedoch. Was sicher ist, das faszinierende Spiel der Mechanik insbesondere des Tourbillons und des Kolonnenrad-Chronographen wird den glücklichen Besitzer erfreuen. Darauf kommt es an. Die "Bigger Bang All Black" ist leider auf 28 Stück limitiert.

Foto: © HUBLOT

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40 Fotos: Rolex-Modelle bei Baselworld 2007

Hier sind Sie über alle neuen Rolex-Modelle mit verschiedenen Zifferblattvarianten im Bilde. Einfach zurücklehnen und geniessen. Es ist für jeden etwas dabei, auch wenn manches neue Modell polarisiert.

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Dienstag, April 17, 2007

Baselworld 2007 - Ulysse Nardin - FREAK DIAMonSIL®


2001 baute Ulysse Nardin eine Armbanduhr und stattete sie mit einer Mechanik aus, die es noch nie in der Geschichte der Zeitmesser gab, die wahrscheinlich auch in den nächsten 100 Jahren ihres Gleichen suchen wird. Sie besitzt keine Zeiger, kein Zifferblatt und keine Krone. Das neuartige Werk besteht aus weniger Einzelteilen als das der einfachsten mechanischen Uhr herkömmlicher Bauweise und ist dennoch eine "Grosse Komplikation". Mit einer Gangreserve von sieben Tagen ist das Manufakturkaliber UN-01 ein einziges grosses Karussel Tourbillon. Das Uhrwerk mit Silizium-Hemmung rotiert um sich selbst und zeigt dabei die Zeit an. Aufgrund dieses radikal neukonstruierten Antriebskonzepts gaben die Ingenieure von Ulysse Nardin der Uhr mit der Referenz 010-88 den Namen - FREAK (Foto links oben). Diese Edition ist ausverkauft.

2005 lancierte Uylsse Nardin den FREAK "Diamond Heart" mit Hemmungsrädern aus Diamant, welche im DRIE-Verfahren hergestellt wurden.


Jetzt haben wir 2007. Ulysse Nardin setzt wieder eins drauf und lanciert den FREAK DIAMonSIL®. Dieser Knaller an Innovation verbindet die Leichtigkeit und Verarbeitungsfreundlichkeit von Silizium mit dem Härtegrad 10 des Diamanten. Nano-Technologie vom Feinsten. Bei der Fertigung dieses neuen Verbundwerkstoffs wächst auf den Hemmungsteilen aus Silizium eine nano-kristalline Diamantschicht. Solche Werkteile zeichnen sich durch geringes Gewicht, Reibungsarmut, Energieeffizienz und höchste Präzision aus. Eine Schmierung ist nicht mehr notwendig. Dafür hat die Uhrenmanufaktur aus Le Locle absolute Spezialisten angeheuert. Sigatec SA fertigt die Siliziumteile und GFD Gesellschaft für Diamantprodukte mbH, Ulm erledigt die Diamant-Beschichtung. Der neuartige Materialverbund DIAMonSIL® ist eingetragenes Warenzeichen. Aus ihm bestehen die Teile des Kernstücks des Uhrwerkes, der Dual Ulysse Hemmung. Diese reduziert den Hebewinkel um mehr als 40 Prozent und verringert so den Einfluss auf die natürliche Schwingung der Unruh.


Das neue Manufakturkaliber UN-200 besitzt eine Gangreserve von sieben Tagen, das beeindruckende Karussel Tourbillon, die Dual Ulysse Hemmung mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und zeigt Stunden und Minuten. Der Aufzug erfolgt über den Gehäuseboden und die Zeiteinstellung mittels der Drehlünette mit Spezialverschluss.

Das Gehäuse aus Platin hat einen doch moderaten Durchmesser von 44,5 Millimetern. Glas und Sichtboden bestehen aus beschichtetem Saphir. Das Armband aus Krokoleder besitzt eine Faltschliesse. Ulysse Nardin spielt beim FREAK DIAMonSIL® mit Blau- und Weisstönen, welche die komplexe Meisterleistung an Ingenieurs- und Uhrmacherkunst unterstreichen, in ihrer Gesamtheit dennoch dezent wirken.

Ich denke, auch diese auf 28 Stück limitierte Edition wird in Kürze vergriffen sein.

Fotos: © ULYSSE NARDIN

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Baselworld 2007 - Glashütte Original - PanoTourbillon XL


Die PanoTourbillon XL aus der Pano XL-Linie ist eines der diesjährigen Highlights von Glashütte-Original. Das Weissgold-Zifferblatt wurde durch einen schwarz-silber-Kontrast optisch geteilt und klar gegliedert. In der oberen Hälfte schwebt sonnengleich das fliegende Minutentourbillon. Die untere Hälfte teilen sich vor tiefschwarz galvanisiertem Hintergrund die Stunden- und Minutenanzeige sowie die retrograden Anzeigen für Datum und Gangreserve mit ihren silberfarbenen arabischen Zahlenindizes.

Mit nur 42 Millimetern Durchmesser ist das Gehäuse eher klein. Das Manufakturkaliber 41-02 mit Handaufzug wurde hochfein vollendet. Die Anzeige der Gangreserve wird durch einen komplizierten Differentialmechanismus gesteuert. Das Tourbillon besitzt nur eine einseitige Aufhängung (fliegend). Der Tourbillon-Käfig rotiert innerhalb einer Minute einmal um seine Achse.

Die PanoTourbillon XL als grosse Komplikation ist ein exklusives Meisterwerk aus der Uhrenmanufaktur Glashütte Original und "Handmade in Germany". Darüber hinaus haben die Designer ihr ein wunderschönes Gesicht gegeben, das zum Verweilen einlädt.

Foto: © Glashütter Uhrenbetrieb GmbH

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Baselworld 2007 - Breitling for Bentley - Flying B Chronograph

Breitling ergänzt die Kollektion "Breitling for Bentley" mit dem "Bentley Flying B Chronograph". Das rechteckige Gehäuse mit üppiger Linienführung, aus Perlmutt geschliffene Indexe, vertieft eingesetzte Totalisatoren sind eine Hommage an die Luxus-Automobil-Marke, wie auch die von Bentley-Karosserien übernommenen Farben und das gerändelte Dekor in der Mitte des Zifferblattes. Auf dem Gehäuseboden befindet sich das legendäre "Flying B".

Montag, April 16, 2007

Baselworld 2007 - Glashütte Original - Sport Evolution GMT

Für Globetrotter, die auch gerne ins Wasser gehen, lanciert Glashütte Original die "Sport Evolution GMT". Mit ihr vervollständigt die sächsische Manufaktur ihre markante Sport-Uhren-Linie. Drehbare Lünette mit 24-Stundenteilung und erhabenen Ziffern, zusätzliche zweite Zeitzone, Stunde, Minute, Zentralsekunde und Panoramadatum bieten durchdachte Funktionalität. Das Gehäuse aus Edelstahl ist bis 20 bar wasserdicht. Auf der Rückseite gewährt ein konkaver Saphirglasboden den Blick auf das automatisch aufziehende Manufakturkaliber 39-55.

Schwanenhals-Feinregulierung, Glashütter Streifenschliff auf Dreiviertelplatine und skelettiertem Rotor mit massiver 21-Karat-Gold-Schwungmasse sowie Doppelter Sonnenschliff auf den Aufzugsrädern bestätigen Uhrmacherhandwerk auf höchstem Niveau. Die Funktionen haben es in sich. Über die Krone können beide Stundenzeiger synchron bedient werden. Die Einstellung der Zeitzonen erfolgt schnell und komfortabel über die Drücker. Die drehbare Lünette bietet eine zusätzliche Zeitzone. Der 24-Stundenzeiger und das Panoramadatum informieren über die Heimatzeit.

Die Glieder des Metallbandes greifen ineinander damit Haut und Haare nicht einklemmen. Alternativ kann die Uhr mit einem Kautschukband und Faltschliesse ausgestattet werden.

Eine freche Kombination aus Sportlichkeit und feiner Mechanik, wie ich finde.

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Baselworld 2007 - Glashütte Original - Julius Assmann 4

Julius Assmann als einer der Pioniere der Uhrenindustrie ist mit der Glashütter Uhrengeschichte eng verbunden. Am 02.10.1827 in Stettin geboren, gründete der damals 25-Jährige im Jahre 1852 seine Uhrenmanufaktur "J. Assmann Glashütte/i Sa.". Anlässlich des 155. Jubiläums dieser Firmengründung lanciert Glashütte Original nun in diesem Jahr ein weiteres Meisterwerk der Uhrmacherkunst und ergänzt die beliebte Assmann-Edition durch die "Julius Assmann 4".


Kunstvoll skelettiert und aufwändig graviert, gewährt das Manufakturkaliber 46 nicht nur freien Blick auf eine faszinierende und verspielte Mechanik sondern suggeriert auch eine kleine Zeitreise in die Märchenwelt der Fürsten und Monarchen. Das Werk glänzt mit höchster Uhrmacherkunst und präsentiert retrograde Stunde sowie natürlich ein beidseitig gelagertes Tourbillon. Interessant zu sehen, dass der Stundenzeiger länger ist als der Minutenzeiger und auch die Minuterie nicht verdeckt. Das Zifferblatt ist weiss galvanisiert und unterstreicht die Gesamtkomposition. Die Rückseite betrachtet, offenbart sich das gesamte Feuerwerk der Uhrmacherkunst. Gebläute Schrauben, rote Rubine in Goldchatons, kunstvoll gravierte Gestellteile mit anglierten Kanten, polierte Stahlteile und Aufzugsräder mit doppeltem Glashütter Sonnenschliff ziehen den Betrachter in ihren Bann.


Das Taschenuhrgehäuse mit 45 Millimetern Durchmesser aus massivem Roségold besitzt einen Sprungdeckelboden mit gravierter Nummer aus dem Stammbuch der Manufaktur sowie der Anzahl der Limitierung. Die "Julius Assmann 4" kann sowohl am Handgelenk als auch als Taschenuhr an einer roségoldenen Kette getragen werden, ganz nach dem Wunsch ihres Besitzers. Leider ist dieses Kunstwerk auf nur 25 Stück limitiert. Aber so ist das in der Kunst. Wahre Meisterwerke sind selten.

Fotos: © Glashütter Uhrenbetrieb GmbH

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Sonntag, April 15, 2007

Baselworld und Salon International De La Haute Horologerie

Weil grad so Suchabfragen kommen. Nach meinen Informationen sind die Hersteller, welche sich auf dem Genfer Uhrensalon (SIHH) präsentieren, nicht auf der Baselworld vertreten. Dies wären:
A. Lange & Söhne
Audemars Piguet
Baume & Mercier
Cartier
Dunhill
Girard-Perregaux
IWC Schaffhausen
Jaeger LeCoultre
JeanRichard
Montblanc
Panerai
Parmigiani
Piaget
Roger Dubuis
Vacheron Constantin
Van Cleef & Arpels
Der 17. SIHH beginnt am 16. April und endet am 21. April 2007.

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Freitag, April 13, 2007

Baselworld 2007 - Neue Rolex GMT-Master II

Anlässlich der Baselworld 2007 präsentiert Rolex die neue GMT-Master II in Edelstahl 904L. Das Zifferblatt ist schwarz, die Lünette besitzt eine schwarze Keramikeinlage. Damit ist sie nicht nur äusserst beständig gegen Korrosion sondern bleicht auch nicht mehr durch ultraviolette Strahlung aus. Der Zeiger für die 24-Stundenanzeige und auch der Schriftzug "GMT-Master II" sind nun grün. Da auf dem Innenring über dem Zifferblatt der Rolex-Schriftzug zu lesen ist, gehe ich mal davon aus, dass sich auf dem Saphirglas über 6 Uhr auch die kleine lasergravierte Krone befindet. Das Gehäuse wurde komplett neu designed und die Krone sowie auch der Flankenschutz etwas verlängert. Ein ebenfalls neues Oyster-Armband bietet mehr Komfort beim Bedienen der Verlängerung. Das bewährte Manufakturkaliber 3135 ist nun ebenfalls mit einer PARACHROM-Breguet-Spirale ausgestattet, die mehr Schutz gegen Stösse und magnetische Einflüsse bietet. Diese Verbesserungen sind durchweg sinnvoll, der beliebte Look bleibt jedoch erhalten und die glücklichen Besitzer werden diese Uhr lieben. Bilder und detaillierte Infos gibt's auf der Rolex-Website.

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Donnerstag, April 12, 2007

Baselworld 2007- Rolex Yacht-Master II

Pünktlich zur Baselworld 2007 lanciert Rolex die neue Yacht-Master II. Deren Countdown lief ja schon die letzten zehn Tage. Innovation vom Feinsten präsentiert Rolex in diesem Modell. Die Yacht-Master II besitzt einen Countdown-Zähler von maximal zehn Minuten mit mechanischer Memory-Funktion. Jede bis zum Regatta-Start verbleibende Zeitspanne innerhalb von diesen zehn Minuten kann minutengenau eingestellt und heruntergezählt werden. Bei Reset springt der Zähler wieder zurück auf die voreingestellte Zeit. Dieser Zeitmesser kann bei Regatten mit unterschiedlichen Startsequenzen eingesetzt werden.

Funktion
  1. Counter mit Drücker bei zwei Uhr stoppen und Reset-Drücker bei vier Uhr betätigen.
  2. Lünette um 90 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
  3. Drücker bei vier Uhr betätigen.
  4. Krone in erste Stellung aufschrauben.
  5. Durch Drehen der Krone die gewünschte Countdown-Zeit wählen.
  6. Lünette um 90 Grad im Uhrzeigersinn zurückdrehen.
  7. Krone zurückdrücken und wieder verschrauben.
  8. Fertig.
Durch Betätigung des Drückers bei zwei Uhr kann jetzt der Countdown gestartet und angehalten werden. Der Reset-Drücker bei vier Uhr setzt den Mechanismus zurück. Die eingestellte Countdown-Zeit bleibt erhalten.

Die Yacht-Master II wird von dem eigens dafür neu entwickelten Manufaktur-Kaliber 4160 angetrieben. Dieses Automatikwerk besteht aus 360 Einzelteilen und besitzt eine Gangreserve von 72 Stunden. Durch die blaue PARACHROM-Breguet-Spirale ist die Uhr zehnmal stärker gegen Stösse und magnetische Felder geschützt als herkömmliche Modelle, was auch die Unruhbrücke unterstreicht. Die Chronometer-Zertifizierung nach COSC ist selbstverständlich. Das Werk präsentiert sich in den Farben Edelstahl-Silber, Rubinrot, Gelbgold und PARACHROM-Blau und wirkt sehr robust und aufgeräumt. Hm, gefällt mir!

Da Rolex keine Angabe zur Wasserdichtheit macht, die Krone jedoch verschraubt ist und das Modell Yacht-Master II heisst, gehe ich mal davon aus, dass auch dieser edle Zeitmesser mindestens einem Druck bis 10 bar widersteht. Wenn dem so ist, dann wäre natürlich die Abdichtung der Steuerung über die Lünette eine weitere Meisterleistung.

Die Yacht-Master II wird in Weissgold und Gelbgold erhältlich sein. Wobei mir persönlich das Modell in Weissgold besser gefällt.

Auf der Rolex-Website gibts dazu eine nette interaktive Spielerei, Bilder und Erklärungen.

Ach ja, wenn hier jemand von Rolex, Genève mitliest, ein Foto wäre nicht schlecht. Mit den Deutschen ist ja nicht zu reden.

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Freitag, März 02, 2007

Blancpain: Leman Repetition Minutes Aqua Lung Ref. 2835


Baselworld 2007

Bei der "Leman Repetition Minutes Aqua Lung", Ref. 2835 ist es Blancpain gelungen eine der anspruchsvollsten Komplikationen der Uhrmacherkunst, die Minutenrepetition, wasserdicht zu machen, bis zu einer Tiefe von 100 Metern (10 Bar).

Die Minutenrepetition am Handgelenk ist eine Herausforderung für den Meisteruhrmacher. Hier gilt es auf engstem Raum nicht nur ein Schlagwerk zu platzieren, welches Stunden, Viertelstunden und Minuten erklingen lässt. Auch ist eine ausgewogene Legierung der Klangfeder (Kathedralenfeder) und deren Feinjustierung notwendig. Zudem war bislang der Riegel, der den Klangmechanismus in Gang setzt, direkt mit dem Spannhebel verbunden. Ist dieser gespannt, so gibt er eine Öffnung frei, über der Wasser in die Uhr eindringen kann.


Blancpain hat nun dieses Problem gelöst. Über ein raffiniertes Übersetzungssystem sind der äussere Riegel und der Spannhebel durch zwei Zahnstangen und eine Transmissionswelle mit zwei Stellrädern verbunden, die durch zwei „O-Ringe“ abgedichtet ist.

Das Gehäuse der "Léman Répétition Minutes Aqua Lung" misst 40 Millimeter im Durchmesser und ist in Titan oder Rotgold 5N erhältlich. Das Saphiruhrglas ist entspiegelt. Der Vollmetall-Gehäuseboden kann auf Kundenwunsch individuell geschmückt werden.

Das Automatik-Kaliber 351 besteht aus 360 Einzelteilen, jedes von Hand verziert, montiert und fein justiert. Jede dieser Uhren ist daher ein Unikat, was auf dem schlichten mattschwarzen Zifferblatt vermerkt wird.

Die neuartige Faltschliesse für das hochwertige Armband aus Krokoleder besteht aus zwei Faltarmen und wirkt im geschlossenem Zustand wie eine klassische Dornenschliesse.

Fotos: © BLANCPAIN

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