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Montag, Mai 28, 2007

TAG Heuer: Heuer-Stoppuhr war erste Schweizer Uhr im All


Am 20. Februar 1962 startete US-Astronaut John Glenn mit "Friendship 7" von Cape Canaveral, Florida ins All. An seinem Arm, eine Standardstoppuhr 2915A von Heuer. Damit war TAG Heuer unter dem damaligen Namen Heuer der erste Schweizer Uhrenhersteller im Weltall.

Der raumfahrt- und uhrenbegeisterte Forscher Jeff Stein recherchierte und lieferte die Nachweise. Auf Basis von Flugprotokollen, NASA-Dokumenten und Archivfotos fand Stein heraus, dass die Heuer-Stoppuhr durch Gummibänder am rechten Arm von Glenns Raumanzug befestigt war. Heute befindet sich die Stoppuhr im Besitz des Smithsonian Institute und wird als Leihgabe durch das Air and Space Museum in San Diego ausgestellt. Der Begleittext des Ausstellungsstückes:
"Nachdem andere Marken bei früheren Flügen von Alan Shepherd und Virgil ‚Gus‛ Grissom versagt hatten, entschied sich die NASA schließlich für Heuer, weil die Stoppuhr dieser Marke den starken G-Kräften beim Abheben standhalten konnte."
Die Uhr diente als Backup-Instrument als John Glenn in einer Höhe von 261 Kilometern dreimal die Erde umkreiste. Der NASA-Astronaut startete die Uhr vor dem Start und hielt sie bei 20 Sekunden an, um genau diese 20 Sekunden nach dem Start von "Friendship 7" den Stoppvorgang fortzusetzen:
00 00 17 Capsule Communicator: Standby for 20 seconds.
00 00 19 Glenn: Roger.
00 00 20 Capsule Communicator: 2 . . . 1, mark.
00 00 23 Glenn: Roger. Backup clock is started.
Stein hat weitere Informationen und Bilder über John Glenn und die Heuer-Stoppuhr auf seiner Website veröffentlicht.

Seit 1860 ist TAG Heuer die Referenz unter den berühmten Sportuhren sowie Chronographen. Der Uhrenhersteller gilt als eine der weltweit führenden Luxusmarken.

Foto: NASA

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Mittwoch, Mai 09, 2007

TAG Heuer - LINK Calibre S

Bislang hatten Uhren mit analoger Chronographenfunktion überladene Zifferblätter. Das Prinzip "alle Informationen auf die erste Seite" gestaltete bei kleinen Skalen und Ziffern das Ablesen schwierig. Zudem machten diese Chronographen zwar einen sportlichen und interessanten jedoch nicht unbedingt einen eleganten Eindruck.


Die LINK Calibre S aus dem Hause TAG Heuer ist ein Chronograph der zweiten Generation, der in Funktionalität, Eleganz und Ablesbarkeit seines Gleichen sucht. Bedienkomfort und Anzeigen dieser Uhr sind beispielgebend. Aufgeräumt in edlem Design präsentieren sich zunächst nur Stunde, Minute, grosse Sekunde und - an Drehzahlmesser und Tachometer erinnernd - auf zwei grosszügig gestalteten retrograden Totalisatoren das Datum. Der ewige Kalender bedarf bis zum Jahr 2099 keiner Korrektur. Dabei gibt das linke Hilfszifferblatt die Zehnerstelle der Datumszahl aus und das rechte die Einerstelle. Vom Chronographen ist nichts zu sehen. Noch nicht! Durch Druck auf die Krone schaltet der Mechanismus von normaler Zeitanzeige in seine Chronographenkonfiguration. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sowie die retrograden Indikatoren stellen sich auf Null. Damit ist der Chronograph einsatzbereit. Der Drücker bei zwei Uhr startet und stoppt die Messung oder addiert gemessene Zeiten. Der Drücker bei vier Uhr gestattet das Nehmen von Zwischenzeiten, zweier Endzeiten oder stellt die Zeiger wieder auf Null. Der Chronograph misst Stunden, Minuten und Sekunden. Zusätzlich präsentieren die beiden retrograden Anzeigen links 1/10 und rechts 1/100 Sekunden. Nach erneutem Druck auf die Krone schaltet die LINK Calibre S in den Uhr-Modus zurück und zeigt übersichtlich aktuelle Uhrzeit und Datum. Die Kurzzeitmessung kann im Hintergrund bei Bedarf fortgesetzt werden.

Seine Funktionalität erreicht das Calibre S durch den Einsatz von fünf hochleistungsfähigen Zweirichtungsmotoren, die das doppelte Drehmoment herkömmlicher Motoren erzeugen und einer Mechanik, die mit ihren 230 Einzelteilen jede mechanische Dreizeigeruhr in ihren Schatten stellt.

Das Saphirglas ist beidseitig entspiegelt. Der Durchmesser des Edelstahlgehäuses beträgt 42 Millimeter. Das Zifferblatt ist in den Farben Schwarz oder Silber erhältlich. Die polierte Lünette mit Tachymeterskala vor dem Hintergrund des satinierten Stahls unterstreicht Sportlichkeit und Eleganz. Die Uhr ist bis 200 Meter wasserdicht. Das ebenfalls satinierte Armband passt sich durch die beliebten LINK-Glieder ergonomisch perfekt an das Handgelenk an.

Die LINK Calibre S soll ab September 2007 zu haben sein. Bei einem voraussichtlichen Preis von 2.200 Euro ist diese Innovation der Uhrmacherkunst ein klarer Kauf.

Foto: © TAG Heuer SA

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Sonntag, September 24, 2006

Video: TAG Heuer Konzept-Uhr Monaco V4


Die TAG Heuer Monaco V4 ist ein Kraftpaket mit Linearaufzug. Vier Federhäuser, über Differential verbunden, liefern eine Antriebskraft von stattlichen 15 Newton. 13 Treibriemen und 39 optimierte Mikrokugellager machen Zahnräder und Rubine zum überflüssigen Ballast. Das in 3-D gearbeitete Saphirglas gewährt einen Blick auf die Anzeige, dass IMAX vor Neid erblassen würde. Die Sicht durch den Saphirglasboden suggeriert den Eindruck eines durchkonstruierten und äusserst leistungsstarken Triebwerks von einem Rennwagen. Hervorragende Einblicke in Aufbau und Funktion der Monaco V4 gibt dieses nette Werbevideo.

Foto: © TAG Heuer

via TechEBlog

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