Sonntag, September 30, 2007

Only Watch 07: Zenith - Defy Extreme Stealth 1000m


Ebenfalls ein Einzelstück ist der Taucher-Chronograph “Defy Extreme Stealth 1000m Only Watch 2007” aus dem Hause Zenith. Gefertigt aus Titan ist er sehr leicht. Neben Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, bietet er eine zentrale Gangreserveanzeige und ein partiell skelettiertes Zifferblatt. Die Lünette ist revolvierend mit geprägten Zahlen sowie erhabenen Verzierungen und Indexen abgestuft. Das Gehäuse ist bis 1.000 Meter wasserdicht. Die Chronographen-Drücker besitzen einen Flankenschutz. Die Krone wird durch einen Bügel gesichert. Auf der "Only Watch 07" wurde die Uhr zu einem Preis von 45.000 Euro versteigert.

Foto: © Antiquorum

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Only Watch 07: Vacheron Constantin - Malte Tourbillon Platinum


Die "Malte Tourbillon Platinum" mit tonneau-förmigen Platin-Gehäuse aus dem Hause Vacheron Constantin ist ein Einzelstück und wurde auf der "Only Watch 07" für 130.000 Euro versteigert. Aus Platin gefertigt sind ebenfalls Zifferblatt, Schliesse und - für Vacheron Constantin eine Neuheit - der Tourbillon-Käfig. Das Uhrenband ist mit Platin-Garn handgenäht, was den Gesamteindruck des Edelmetalls abrundet. Die Uhr ist bis 30 Meter wasserdicht. Sie zeigt Stunde, Minute, Sekunde, Datum und die Gangreserve, welche 40 Stunden beträgt.

Foto: © Antiquorum

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Samstag, September 29, 2007

Only Watch 07: Patek Philippe - Nautilus Titanium Ref. 5712T


Die "Nautilus Titanium" Ref. 5712T aus dem Hause Patek Philippe besitzt ein bis zu 60 Meter wasserdichtes Titan-Gehäuse, welches das Automatik-Kaliber 240 aufnimmt. Die Uhr zeigt Stunden, Minuten, Sekunden, Gangreserve und Mondphase. Das zweifarbige Zifferblatt mit erhabenem Muster verziert. Ein Armband aus Komposite mit Titan-Faltschliesse vollendet die sportliche Eleganz des Zeitmessers. Die Uhr erzielte auf der durch das Uhren-Aktionshaus Antiquorum ausgestalteten Auktion "Only Watch 07" mit 525.000 Euro den höchsten Einzel-Erlös.

Foto: © Antiquorum

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Only Watch 07: 2,7 Millionen für guten Zweck

2,756,500 Millionen Euro für Wohltätige Zwecke kamen in Anwesenheit von H.S.H. Prince Albert II auf der Uhren-Auktion "Only Watch 07" bei der Monaco Yacht Show am 20. September 2007 zusammen. Insgesamt wurden 35 Uhren versteigert. Den mit 525.000 Euro höchsten Einzel-Erlös erbrachte eine "Nautilus Titanium" mit der Referenz 5712T aus dem Hause Patek Philippe. Bei dieser Versteigerung wurden nur kürzlich lancierte Modelle oder Einzelstücke angeboten. Der Erlös geht an die medizinische Forschungseinrichtung Duchenne Muscular Dystrophy. Die Versteigerung wurde durch das weltweit führende Uhren-Auktionshaus Antiquorum organisiert und durchgeführt. Die nächste und nunmehr dritte "Only Watch"-Auktion ist für September 2009 geplant.

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Freitag, August 24, 2007

Audemars Piguet - Chronograph Royal Oak Offshore Shaquille O’Neal


Shaquille O’Neal ist einer der herausragensten Basketball-Spieler der, nicht nur aufgrund seiner Körpergrösse von 2,17 Metern sondern auch aufgrund seiner Glanz-Karriere. 1992 entdeckt, erhielt er 1993 den Titel "Rookie of the Year" (Neueinsteiger des Jahres). Nach Erfolgen mit den Orlando Magics, den Los Angeles Lakers spielt "Big Shaq" heute bei den Miami Heat, dem NBA-Meister. Mit dem Chronographen Royal Oak Offshore Shaquille O’Neal ehrt Audemars Piguet einen der ganz Grossen des Basketballs. 48 Millimeter im Durchmesser und 14,6 Millimeter in der Höhe misst das bis 100 Meter wasserdichte Gehäuse. Die Details der Uhr sind in den Farben der Miami Heat - Rot und Weiss - gehalten. Die roten Zahlen "Drei" und "Zwei" auf dem Zifferblatt erinnern an O'Neals Rückennummer 32. Das Manufaktur-Kaliber 3126/3840 mit automatischem Aufzug hat einen Durchmesser von 11,5 Linien (26 Millimetern) und baut mit seinen 365 Einzelteilen nur 7,15 Millimeter hoch, 59 Lagersteine inklusive. Seine Gangreserve beträgt 60 Stunden. Die Unruh arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Sämtliche Komponenten des Uhrwerks sind von Hand dekoriert, die Platine perliert, Bohrungen, Kanten und Fräsungen diamantiert und die Brücken mit einem Wendelschliff („Colimaçonnage“) versehen. Die Uhr zeigt Stunde, Minute, kleine Sekunde und Datum. Der Chronograph misst grosse Sekunde, 30 Minuten und bis zu zwölf Stunden. Das Armband aus schwarzem Krokodilleder "Hornback" ist mit roten Ziernähten im handgenähten Sattlerstich und einer überdimensionierten AP-Schliesse versehen. Den edlen Zeitmesser bietet Audemars Piguet als Edelstahl- oder 18-Karat-Weissgold-Variante. Die Auflage ist auf 960 Exemplare in Stahl und 96 Exemplare in Gold limitiert.

Foto: © AUDEMARS PIGUET

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Sonntag, August 05, 2007

Audemars Piguet - Chronograph Royal Oak Offshore Arnold's All-Stars


Bei Arnold Schwarzenegger denke ich zuerst an Audemars Piguet Royal Oak Offshore, dann an HUMMER, danach an Schauspieler und Gouverneur. Seit heute denke ich bei all diesen grossen Namen auch an AFTER-SCHOOL ALL-STARS, einer durch Arnold Schwarzenegger seit 1990 unterstützten Stiftung zu Gunsten Kinder in den USA, die nach der Schule nirgendwo hin können. Diesem Engagement Schwarzeneggers zu Ehren lanciert die Uhrenmanufaktur Audemars Piguet den Chronographen Royal Oak Offshore Arnold's All-Stars in einer limitiertenAuflage von nur 350 Stück in Roségold. Verarbeitet in höchstvollendeter Qualität präsentiert sich dieser edle und robuste Zeitmesser. Als eigentlich die Mutter aller Extremsport-Uhren misst sie im Gehäusedurchmesser stattliche 48 Millimeter und ist bis zu 100 Meter wasserdicht.


Im Inneren arbeitet das Manufaktur-Kaliber 3126/3840 mit automatischem Aufzug, bestehend aus 365 Einzelteilen. Bei einer Gangreserve von 60 Stunden besitzt die Unruh ein variables Trägheitsmoment. Die präzise und stabile Regulierung erfolgt durch acht Reguliergewichte. Eine beidseitig gelagerte Unruhbrücke erhöht die Robustheit. Sekundenstopp für das sekundengenaue Einstellen der Uhrzeit und Datums-Schnellverstellung mit Sicherheitssystem gegen ein Blockieren der Datumsscheibe um Mitternacht sind ebenso selbstverständlich, wie der kugelgelagerte verzierte Rotor aus 22 Karat Gold. Der Chronograph misst grosse Sekunde, 30 Minuten bis 12 Stunden. Zeiger aus Roségold, braunes Zifferblatt, und dunkelbraunes Krokodillederband mit ihren warmen Farbtönen unterstützen die Wirkung der verwendeten edlen Materialien.

Fotos: © AUDEMARS PIGUET

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Swatch-Gründer Nicolas Hayek über Uhrenmarken und Emotionen

Swatch-Gründer Nicolas G. Hayek trägt stehts mehrere Uhren am Handgelenk. Er besitzt die erste Swatch, die1983 vom Band lief. Heute ist sie 250.000 Dollar wert. Hayek führt die Marke Omega an Rolex vorbei, dorthin wo sie seiner Meinung nach hingehört, und korrigiert damit alte Managementfehler. Ein Mann der Uhren weniger als Zeitmesser denn als Kunstwerke sieht, hat dem Quasi-Familienunternehmen Swatch-Group mit ihren 18 Uhrenmarken im Jahre 2006 zu einem Umsatz von mehr als 5 Milliarden Schweizer Franken verholfen. Nicolas Hayek spricht im Interview über die emotionale Seite von Uhren, den unschätzbaren Wert einer vierjährigen Ausbildung zum Schweizer Uhrmacher, Omega vs Rolex und den Ärger mit chinesischen Replicas.

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Samstag, August 04, 2007

Callwey: Rolex-Chronographen - Faszination durch Präzision

Dieses Buch gibt auf 413 Seiten einen gestochen scharfen Hochglanzüberblick über Rolex-Chronographen mit Informationen zur Geschichte von Rolex. Herausgegeben im Jahre 2004 vom Callway-Verlag erfreut es den Interessenten mit 1.200 Fotografien. Des Weiteren findet der Leser darin Wertermittlungen für Rolex-Chronos aus den Jahren 1930 bis 1990, Referenzen, Zifferblattvarianten, Gehäusestempelungen, Kaliber und Preise. Die Auflage ist auf nur 1.444 handschriftlich nummerierte Exemplare limitiert und natürlich vergriffen. Der heutige Liebhaberpreis des Buches liegt bei 350,00 Euro.

via Oysterinfo

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Donnerstag, August 02, 2007

10 Tipps zum ersten Besuch beim Juwelier / Konzessionär

Wo Uhren der Marken Citizen, Seiko oder Rado in der Vitrine liegen, kann man einfach hineingehen, sich beraten lassen und kaufen oder nicht. Wo Luxus-Uhren der Marken Patek Philippe, Lange & Söhne oder Audemars Piguet hinterm Schaufenster natürlich nur zu Geschäftszeiten in breiter Auslage präsentiert werden, wird der Besuch des Juweliers schon zum emotionalen Erlebnis. Nachdem allein der Entschluss für eine teure Luxus-Uhr oft längere Zeit zum Reifen brauchte, kostet es einmal mehr an Überwindung einen Konzessionär auch tatsächlich aufzusuchen. Noch dazu, dass man als Kunde beim Juwelier sofort nach seinen Wünschen angesprochen wird und sich ohne Wartezeit in einem Verkaufsgespräch unter vier Augen wieder findet. Nochmal in Ruhe schauen und vielleicht oder auch nicht, gibt es nach Betreten des Geschäfts nicht mehr. Wie es einem dabei ergehen kann, erzählt diese nette Geschichte. Wer kennt das nicht? Daher meine 10 Tipps:
  • Juweliere wollen verkaufen und Sie sind der Kunde. Aber!
  • Kleider machen Leute. Daher ist angemessene Kleidung Pflicht.
  • In diesen Preislagen erwartet niemand, dass Sie sofort eine Kaufentscheidung treffen, auch nicht nach einer Tasse Kaffee.
  • Wurde Ihr Budget besprochen und wird trotzdem ein viel teureres Stück präsentiert, dann lassen Sie sich nicht beeindrucken. Das ist gezieltes Testen, ob Ihr Geldbeutel vielleicht etwas mehr hergibt.
  • Fragen Sie ruhig nach dem Preis. Schliesslich müssen Sie über die Zahlungsart entscheiden und eventuell Ihr Kartenlimit anpassen lassen.
  • Nicht Sie bitten um eine Luxus-Uhr, sondern der Juwelier will Ihr Geld! Er wird viel tun, um es zu bekommen.
  • Nehmen Sie sich Zeit! Legen Sie die Uhr ruhig ans Handgelenk und prüfen Sie ihren Auftritt in einem Spiegel.
  • Möchten Sie einem Kauf doch nicht nähertreten, dann ist das auch kein Problem. Wer einmal in solch angenehmer Atmosphäre beraten wurde kommt wieder. Das wissen die Konzessionäre.
  • Preise sind oft verhandelbar.
  • Beginnt es zufällig zu regnen, dann fragen Sie ruhig nach einem Schirm. Manche solcher kleinen Werbegeschenke sind so gross, dass die gesamte Familie darunter Platz findet und trocken bleibt.
Später, wenn Sie vielleicht Stammkunde sind, die Tür vor Ihnen von allein aufgeht, Sie mit Ihrem Namen begrüsst werden und Sie mit Ihrem Juwelier schon die eine oder andere Manufaktur besucht haben, dann werden Sie manchmal sein Geschäft besuchen, um sich einfach nur einige Neuheiten oder seltene Kunstwerke anzusehen, die vielen Laufkunden verschlossen bleiben. Macht Spass!

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Dienstag, Juli 31, 2007

Patek Philippe: Aquanaut Luce


2004 erweiterte Patek Philippe die Aquanaut-Kollektion um das Damenmodell Aquanaut Luce. Zum 10-jährigen Jubiläum der beliebten Kollektion lanciert die Uhrenmanufaktur nun zwei neue sportlich elegante Damenuhren in den sommerlich frischen Farben "Ice Blue" und "Metal Grey". Auf der Lünette des polierten Edelstahlgehäuses sind 46 lupenreinen Top Wesselton Brillanten eingefasst. Die Krone ist verschraubt und das Gehäuse gewohnt wasserdicht bis 120 Meter. Das Manufaktur-Kaliber 330 S C mit automatischem Aufzug wird natürlich in höchster Qualität gefertigt und besitzt das Genfer Siegel.

Des Weiteren ist die Aquanaut Luce mit einem 18-Karat-Weissgold-Gehäuse oder in den Farben "Mysterious Black", "Pure White" und "Purple" sowie in Weiss und Schwarz bei den kleineren Modellen erhältlich.


Ein Ring aus Weissgold mit dem Prägemuster von Zifferblatt und Armband komplettiert diese Kollektion. Zu ihm gehören mit Diamantteilbesatz oder -Pavé fünf auswechselbare Einsätze aus Verbundmaterial in den Farben der Aquanaut Luce Modelle von 2007.

Fotos: © PATEK PHILIPPE SA

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Patek Philippe: Aquanaut Ref. 5167 / 5165


Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Aquanaut-Kollektion lanciert Patek Philippe zwei neue Herrenmodelle. Das "XL"-Modell mit der Referenz 5167 hat nunmehr einen Durchmesser von 40 Millimetern und das "Large" mit der Referenz 5165 kommt mit dem bislang grössten Durchmesser der Vorgängerkollektion, mit 38 Millimetern. Patek hat einige Design-Änderungen vorgenommen, welche die sportliche Eleganz unterstreichen. So erhielt das anthrazitfarbene Zifferblatt mit seinen sanft geschwungenen geprägten Rillen eine neue Struktur. Das macht die Uhr noch männlicher. Der Schnitt des gegen Abnutzung, Salzwasser und UV-Strahlung trotzenden "Tropical"-Armbandes wurde an die Anstösse des Gehäuses angepasst. Der Übergang erfolgt jetzt fast nahtlos. Innenseite und Sturz des Armbandes sind ebenfalls überarbeitet, was den Tragekomfort erhöht. Zusätzlich hat die Manufaktur exklusiv zur Lancierung eine doppelt gesicherte Faltschliesse entwickelt. Das Gehäuse in Edelstahl ist bis 120 Meter wasserdicht. Die verschraubte Krone wird durch einen Flankenschutz gesichert.

Im Innern arbeitet das Manufaktur-Kaliber 315 S C mit automatischem Aufzug, zuverlässig und in höchster Qualität gefertigt, Genfer Siegel inklusive. Das Werk kann durch den Saphir-Sichtboden betrachtet werden.

Diese beiden Herrenuhren ersetzen die bisherigen Referenzen 5064, 5065 und 5066.

Foto: © PATEK PHILIPPE SA

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Patek Philippe: 10 Jahre Aquanaut


1997 lancierte Patek Philippe ihre Aquanaut-Kollektion und landete mit dieser sportlichen Eleganz bei überraschend modernen Design eine Sensation. Inzwischen zum Klassiker avanciert, feiert die Aquanaut heuer ihr 10-jähriges Jubiläum. Patek bringt aus diesem Anlass zwei neue Herrenmodelle und für die Aquanaut Luce zwei neue Damenmodelle heraus. Bei gewohnter Präzision, Zuverlässigkeit und höchster Kunstfertigkeit präsentieren sich die neuen Zeitmesser der Herrenkollektion mit bis zu 40 Millimetern etwas grösser. Das Design der Aquanaut wurde leicht überarbeitet, der Zeitmesser technisch weiterentwickelt. Die Aquanaut ist eine der wenigen Uhren, bei der Patek Philippe nicht nur auf grosse Komplikationen verzichtet, sondern auch das Gehäuse aus Edelstahl fertigt. Beides unterstreicht die sportliche Eleganz.

Foto: © PATEK PHILIPPE SA

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Donnerstag, Juli 05, 2007

Mühle-Glashütte GmbH meldet Insolvenz an

Aufruhr in Glasshütte - Mühle ist insolvent

Mühle-Glashütte GmbH hat am Mittwoch Insolvenz angemeldet, teilt NOMOS Glashütte heute mit. Mühle hatte in den vergangenen Jahren 25.000 Uhren verkauft, die nicht den Kriterien der "Glashütter-Regel" entsprachen und somit nicht als Glashütter Uhren bezeichnet werden durften. Der Schaden beläuft sich auf 63 Millionen Euro.

Das Landgericht München I stellte im Verfahren NOMOS vs Mühle mit Urteil vom 22.02.2007 (Aktenzeichen: 4 HKO 10520/06) fest, dass Mühle wiederholt gegen die "Glashütter-Regel" und einen Vergleich aus dem Jahre 2002 verstiess. Gemäss der Auflage aus dem Urteil gab Mühle 25.265 Verstösse seit 2002 zu, hatte also so viele Uhren fälschlicherweise als Glashütter Uhren verkauft. Im Vergleich war eine Strafzahlung in Höhe von 2.500 Euro pro Verstoss vereinbart worden. Somit müsste Mühle insgesamt 63.162.500 Euro an Nomos zahlen.

NOMOS-Geschäftsführer Uwe Ahrendt dazu:
"Es geht hier ausdrücklich nicht darum, ein Unternehmen zu schädigen, sondern es geht um den Schutz von Qualität und Arbeitsplätzen. Nur wer als Uhrenhersteller auch wirklich vor Ort in Glashütte maßgebliche Arbeiten am Werk leistet, schützt das Qualitätsversprechen, das Glashütte Liebhabern guter Uhren gibt, und schafft Arbeitsplätze hier bei uns."
NOMOS hatte nunmehr als erneuten Vergleich angeboten, auf 99 Prozent der Strafzahlungen zu verzichten, wenn Mühle sich ehrlich an die Regeln und Gerichtsurteile hält sowie der Name und die Herkunftsbezeichnung Glashütte in Zukunft geschützt bleibt. Mühle lehnte ab und wollte sich offenbar weder an die gesetzlichen Regelungen halten, noch sieht sich der Uhrenhersteller 13 Jhre nach seiner Gründung imstande, Glashütter Uhren zu bauen. Mühle wählte daher den Weg in die Insolvenz.

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Montag, Juni 18, 2007

Rolex geraubt - Versicherung muss zahlen

Bei einem Einkaufsbummel am Tage auf der Via Toledo in Neapel, Italien trug ein Urlauber bekleidet mit kurzärmligen Hemd eine nicht besonders auffällige aber teure Rolex mit President-Armband am Handgelenk. Er wurde von hinten überfallen und die Luxus-Uhr unter Gewaltanwendung gestohlen. Die Hausratversicherung muss den Fall regulieren. Die Gesellschaft konnte sich nicht auf blossen Diebstahl berufen, der durch den Tarif nicht abgedeckt wäre. Auch das Argument "grobe Fahrlässigkeit" zählt in dem Fall nicht.

So entschied das Oberlandesgericht Köln (Az.: 9 U 26/05).

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Dienstag, Juni 12, 2007

Video: Armbanduhr des US-Präsidenten geklaut?

US-Präsident George W. Bush nahm am 10.06.2007 bei seinem Besuch in Fushe Kruje, Albanien ein Bad in der Menge. Es blieb jedoch nicht nur beim Händeschütteln, wie dieses Video bei der 56. Sekunde zeigt. Die albanische Regierung dementierte inzwischen heftig, dass die Uhr bewusst entwendet wurde. Offiziell sei sie heruntergefallen, ein Sicherheitsbeamter hätte sie aufgehoben - was leider nicht zu sehen ist - und später an Bush zurückgegeben.

via FTD

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